Detach
Detach hilft Menschen, gesunde digitale Gewohnheiten aufzubauen und ihre Smartphone-Bildschirmzeit nachhaltig zu reduzieren. Die App kombiniert personalisierte Analysen mit konkreten Handlungsempfehlungen. Klare digitale Grenzen, psychologisch fundierte Gewohnheitsbildung und Gamification sorgen dafür, dass Veränderung langfristig gelingt.
Wie ist die Idee entstanden?
Detach entstand aus der eigenen Erfahrung der Gründer:innen mit exzessiver Smartphone-Nutzung und dem Gefühl, trotz vorhandener Tools keine nachhaltige Veränderung zu erreichen. Bestehende Lösungen waren entweder zu restriktiv, zu leicht zu umgehen oder boten keinen echten Mehrwert über einfache Bildschirmzeit-Statistiken hinaus. Aus dieser Lücke heraus entwickelten wir die Idee eines digitalen Coaches, der nicht nur blockiert, sondern Verhalten wirklich verändert. Erste Prototypen wurden im engen Austausch mit Nutzer:innen entwickelt und iterativ verbessert. In mehreren Testphasen mit über 250 Beta-Usern konnten wir wertvolle Einblicke in Nutzungsmuster, Abbruchgründe und wirksame Interventionen gewinnen. Besonders deutlich wurde: Reine Verbote reichen nicht aus. Entscheidend ist die Kombination aus personalisierten Analysen, verständlichen Rückmeldungen, klaren Grenzen und psychologisch fundierter Gewohnheitsbildung. Parallel dazu haben wir früh den Austausch mit Krankenkassen und Expert:innen aus Psychologie und Prävention gesucht, um eine langfristig wirksame und erstattungsfähige Lösung zu entwickeln. Heute steht Detach kurz vor dem Launch und vereint diese Erkenntnisse in einer App, die Menschen hilft, ihre Bildschirmzeit nachhaltig zu reduzieren und gesunde digitale Gewohnheiten aufzubauen.
Was war eure größte Herausforderung bisher?
Die größte Herausforderung im letzten Jahr war es, als kleines Team alle Themen parallel zu stemmen – von Produktentwicklung über Nutzerfeedback bis hin zu Strategie und Finanzierung. Die begrenzten Ressourcen haben uns gezwungen, klare Prioritäten zu setzen und konsequent zu fokussieren. Dabei haben wir gelernt, effizient zu arbeiten und uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich Wirkung haben.
Eure Tipps für Gründerinnen und Gründer
Unser wichtigstes Learning: Fokus. Gerade am Anfang ist die Versuchung groß, viele Chancen parallel zu verfolgen. Wirklich weiter kommt man aber nur, wenn man klar priorisiert. Und: Lieber früh launchen und lernen, statt zu lange an Details zu feilen.