PREPO
PREPO revolutioniert die Baustellenverpflegung durch ein innovatives System, das gesunde, warme Mittagsgerichte direkt zu Handwerksbetrieben bringt inklusive eines autarken, stromlosen Akku-Ofens. Auf Baustellen fehlt es fast immer an der nötigen Infrastruktur für eine ausgewogene, warme Mahlzeit. Handwerker:innen sind im Alltag oft auf ungesundes Fast Food, kalte Snacks oder zeitaufwendige Fahrten zum nächsten Imbiss angewiesen. PREPO löst dieses Problem grundlegend: Die Gerichte werden zusammen mit einer eigens entwickelten, robusten Ofen-Hardware geliefert. Dank des integrierten Hochleistungsakkus benötigt das System vor Ort keinerlei Stromanschluss. Mitarbeiter:innen auf der Baustelle genießen so überall maximale Flexibilität und eine heiße, nahrhafte Mahlzeit, die die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit im Team nachhaltig steigert.
Die Entwicklungsgeschichte von PREPO begann als visionäres Masterprojekt an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Schwäbisch Gmünd. Im Studiengang Strategic Design haben wir uns intensiv der Herausforderung gewidmet, die ungesunde und unflexible Mittagsverpflegung auf Baustellen grundlegend zu verändern.
Im Rahmen der Masterarbeit wurde das gesamte System strategisch und gestalterisch von Grund auf durchdacht: von der ethnografischen Analyse des harten Baustellenalltags über die technische Konzeption des autarken Akku-Ofens bis hin zum zirkulären, nachhaltigen Geschäftsmodell. Unser Ziel war und ist es, Design nicht bloß als Ästhetik zu verstehen, sondern als strategischen Problemlöser für reale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen im Handwerk.
Was war die größte Herausforderung bisher?
Unsere größte Hürde lag und liegt in der Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel für die Hardwareentwicklung. Während reine Software-Startups oft schnell skalieren können, erfordert die Entwicklung, das Prototyping und die Zertifizierung von physischer Hardware (Deep Tech / IoT) in Kombination mit einem Lebensmittelservice erhebliche Vorab-Investitionen und eine solide Kapitalausstattung.
Eure Tipps für Gründerinnen und Gründer
Das EXIST-Stipendium zu beantragen, war für uns bisher eine der besten Entscheidungen überhaupt. Unser Tipp an alle Teams: Wartet nicht zu lange mit der Bewerbung. Wir hätten diesen Schritt rückblickend vielleicht sogar noch etwas früher wagen sollen!