Chen Meng
FirstOfficer ist eine intuitive No-Code AI-Agent-Plattform, die es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht, ihre Geschäftsprozesse ganz ohne Programmierkenntnisse zu automatisieren.
Viele KMU arbeiten im Alltag noch immer mit fragmentierten Software-Tools, manuellen Workflows und isolierten Datensilos. Dies führt unweigerlich zu ineffizienten Abläufen, verzögerten Entscheidungen und spürbaren Produktivitätsverlusten. Gleichzeitig verschärft der akute Fachkräftemangel das Problem: Den Unternehmen fehlen schlichtweg die IT-Ressourcen, die Zeit und das Budget, um komplexe und teure Automatisierungslösungen umzusetzen.
FirstOfficer löst diese Herausforderung radikal. Die Plattform übersetzt komplexe Geschäftslogik über eine visuelle Oberfläche in intelligente, automatisierte Workflows. Bestehende Datenquellen werden nahtlos integriert und Prozesse abteilungsübergreifend vernetzt. Autonome KI-Agenten übernehmen fortan wiederkehrende Aufgaben und dienen als wertvolle Entscheidungsunterstützung im Tagesgeschäft. Unternehmen können so völlig eigenständig maßgeschneiderte Automatisierungen erstellen und flexibel anpassen, ohne von externen Entwickler:innen abhängig zu sein.
Die Zielgruppe umfasst europäische KMU, die ihre Effizienz gezielt steigern, operative Kosten senken und wettbewerbsfähig bleiben wollen, bisher aber keinen Zugang zu komplexen KI- oder IT-Ressourcen hatten.
Was sind aktuell deine größten Herausforderungen?
Meine größten Herausforderungen liegen aktuell im strategischen Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells rund um die Plattform. Eine zentrale Hürde ist die Gewinnung der ersten Pilotkunden und zahlenden Nutzer:innen, um den Product-Market-Fit anhand realer Anwendungsfälle im KMU-Segment zu validieren. Damit eng verbunden ist der Aufbau von B2B-Vertriebskompetenz und belastbaren Kundenbeziehungen.
Parallel dazu erfordert die Produktentwicklung kontinuierlichen Fokus: Die Plattform muss technisch hochgradig stabil und ausgereift sein, während der No-Code-Anspruch – also die absolute Einfachheit in der Bedienung – gewahrt bleiben muss. Auch die strikte DSGVO-Konformität und die reibungslose Integration in bestehende Altsysteme (Legacy-Software) spielen eine geschäftskritische Rolle.
Als Solo-Gründerin stehe ich zudem vor der persönlichen Herausforderung, Produktentwicklung, Marketing, Positionierung, Business Development und den strategischen Netzwerkaufbau mit begrenzten finanziellen und zeitlichen Ressourcen gleichzeitig voranzutreiben.
Was ist dein Ziel für die EXIST-Women-Laufzeit?
Mein primäres Ziel während der EXIST-Women-Laufzeit ist es, FirstOfficer zur Marktreife zu entwickeln und den Product-Market-Fit im KMU-Sektor final zu validieren. Dazu gehört insbesondere die Akquise fester Pilotkunden, mit denen wir reale Workflows digitalisieren und messbare Effizienzgewinne nachweisen können.
Flankierend dazu werde ich eine skalierbare Vertriebs- und Marketingstrategie aufbauen, um erste wiederkehrende Umsätze zu generieren und langfristige Kundenbeziehungen zu etablieren. Ebenso wichtig ist mir der gezielte Ausbau eines professionellen Netzwerks aus Mentor:innen, Tech-Expert:innen und potenziellen Partnern. Zum Ende der Laufzeit soll FirstOfficer auf einem stabilen Fundament stehen – bereit für den offiziellen Marktstart und die weitere Skalierung.