Elodie Keller
Die Geschäftsidee beschreibt eine innovative, nicht-medikamentöse Behandlungsform zur Therapie von Demenz. Dieser Ansatz greift entweder bereits vor den ersten Krankheitssymptomen oder im frühen bis mittleren Stadium der Erkrankung. Ziel ist es, Patient:innen und deren Angehörige während des gesamten Krankheitsverlaufs zu unterstützen, das Fortschreiten der Symptome zu verlangsamen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.
Mithilfe einer personalisierten Datenerhebungsmethode werden Informationen aus der individuellen Biografie der Betroffenen gesammelt. Die so identifizierten Kernerinnerungen werden in Kombination mit einer multisensorischen und intelligenten „Biografiebox“ gezielt eingesetzt, um die kognitiven Fähigkeiten der Demenzpatient:innen zu trainieren und so lange wie möglich zu erhalten. Durch diese intensive Verbindung zwischen den Patient:innen und ihrem sozialen Umfeld soll ein längeres, selbstständiges Leben ermöglicht und gleichzeitig Angehörige sowie Pflegekräfte spürbar entlastet werden.
Was sind aktuell deine größten Herausforderungen?
Die aktuellen Herausforderungen bestehen darin, passende Gründungspartner:innen zu finden, die sowohl die Vision teilen als auch die notwendigen komplementären Fähigkeiten mitbringen. Weiterhin ist die Sicherung von Finanzmitteln für die Entwicklung und Erprobung des Prototyps von entscheidender Bedeutung. Zuletzt stehen die detaillierte technische Ausarbeitung sowie die konzeptionelle Vollendung dieses ersten Prototyps an.
Was ist dein Ziel für die EXIST-Women-Laufzeit?
Mein primäres Ziel für die Laufzeit des EXIST-Women-Stipendiums ist es, passende Geschäftspartner:innen zu finden, den ersten Prototypen erfolgreich fertigzustellen und diesen in der Praxis zu testen.
"Sei offen dafür, Feedback und Unterstützung anzunehmen – aber auch zu geben. Das Annehmen von Hilfe kann den entscheidenden Unterschied auf dem Weg zum Erfolg ausmachen."